Virtuelle Tour durch die Welt der Weine und Spirituosen

virtuelle Tour durch unser GeschäftKlicken Sie hier, für einen virtuellen Rundgang durch unser Geschäft.

Veröffentlicht unter Allgemein, Uncategorized | 1 Kommentar

Herzlich willkommen auf meinem Blog, ich lade Sie ein in die Welt der Weine, Whisk(e)ys und der feinen Spirituosen!

Im Jahre 1996 übernahm ich das traditionelle Wein und Spirituosen Center in Tegel.  Als Sohn einer alten Senheimer Winzerfamilie von der Mosel und gelernter Kellermeister bin ich in der Welt der Weine und des Weinmachens zuhause.

Die Leidenschaft für gute Whisk(e)ys und das Wissen über das Brennen von feinen Spirituosen erwarb ich bei meinen Aufenthalten in Schottland, Irland und Italien.

Mittlerweile umfasst mein Sortiment über 700 Weine aus aller Welt, 400 verschiedene Whisk(e)ys, von denen für Sie 150 zur individuellen Abfüllung und Verkostung zur Verfügung stehen, darüberhinaus biete ich Ihnen 120 Rumsorten aus aller Welt,             450 Grappa/ Liköre/ klare Spirituosen, 140 Cognac/ Brandy/ Weinbrände,                     180 Obstbrände.

Wir freuen uns auf Sie, beim nächsten Besuch in Tegel  oder beim Stöbern in diesem Blog.

jkw_Weinlaeden_teg_1007180o

Ihr Albrecht Wirz

Kontakt- E-Mail: info@berlinerweinwelt.de

 
Veröffentlicht unter Allgemein, Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

Whisky-Verkostung am 27. März 2020

Liebe Freunde des gepflegten Genießen,

freuen Sie sich auf unsere nächste Whisky- Verkostung in diesem Jahr.

Am:                Freitag, 27.03.2020
Um:                19:00 Uhr, Einlass ab 18:30 Uhr
Ort:               Brunowstr. 17
Kosten:         € 40,00/Person

Wie gewohnt bitten wir um Anmeldung per Mail unter info@berlinerweinwelt.de.

Es freuen sich auf Sie
Albrecht Wirz und Familie

Veröffentlicht unter Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar

Rum Verkostung am 28. Februar 2020, kommentiert von Albrecht Wirz

Am 28. Februar war es an der Zeit mit der ersten Rum Verkostung für dieses Jahr zu starten. Zur Begrüßung begannen wir wieder mit einem Destillat, das blind verkostet wurde, wobei die Gäste wieder rätseln konnten, worum es sich handelte. Die Meinungen reichten vom Whisky über Rum, bis hin zum Weinbrand.
In dem Glas befand sich ein Brandy. Genauer gesagt der Lepanto Solera Gran Reserva. Dieser feine Tropfen besteht aus mindestens 12 Jahre alten Brandys, die nach dem Solera Verfahren reiften.

Nachdem jeder sein Glas geleert hatte, ging es auch schon mit dem Rum weiter. Vorerst wurde ein bisschen etwas über die Geschichte von Rum, sowie dessen Unterschiede erzählt. Grundsätzlich ist Rum eine aus vergorenem Zuckerrohrsaft, -sirup oder Melasse hergestelltes Destillat mit einem Alkoholgehalt von mindestens 37,5 %vol. Die Geschichte reicht bis ins 5 Jahrhundert vor Christus zurück, als in Papua-Neuguinea erstmals Zuckerrohr als Wildwuchs entdeckt wurde. Im 17. Jahrhundert entstand Rum erstmalig als Abfallprodukt aus der Zuckerrohrindustrie. Es dauerte etwa bis zum 19. Jahrhundert, als erkannt wurde, dass der Rum ein echtes Genussmittel ist und damit sehr viel Geld verdient werden kann. Wie bereits erwähnt wird Rum aus Zuckerrohr beziehungsweise dessen Endprodukt hergestellt. Zuckerrohr wurde primär angebaut, um Zucker zu gewinnen. Er wird reihenweise über Stecklinge angebaut, wobei ca. 15.000 Stecklinge auf einen Hektar kommen. Nach nur 1 bis 2 Wochen treiben sie dann schon aus. Ab dem 9 Monat erfolgt die Ernte entweder von Hand oder mit Erntemaschinen. Insgesamt kann Zuckerrohr bis zu 20 Jahre alt werden. Die meisten Anbaugebiete befinden sich in der Karibik, Mittelamerika, USA und Südamerika. Darüber hinaus wird Rum jedoch auch in Indien und Australien hergestellt.

Nachdem nun die Ursprünge vom Rum geklärt waren, kamen wir auch schon zu dem ersten Rum an diesem Abend. Vor uns stand der La Mauny VSOP. Die Brennerei La Mauny befindet sich im Süden von Martinique und wurde 1749 gegründet. Sie gehört zu den wenigen Brennereien, die sämtliche Produktionsschritte auf dem eigenen Brennereigelände durchführen. Spezialisiert haben sie sich auf die Produktion von Rhum Agricole, also Rum dessen Basis frisch gepresster Zuckerrohrsaft ist. Das Besondere am Rhum Agricole ist, dass das Hinzufügen von Zutaten nicht erlaubt ist. Außerdem bekommen die Destillate ihre Farbgebung ausschließlich durch die Holzfässer, in denen sie gelagert werden. Der Mauny VSOP lagerte zu 60 % in französischen Barriquefässern und zu 40 % in Ex-Bourbon Fässern. Anschließend wurde er in Trinkstärke, mit einem Alkoholgehalt von
40 %vol. abgefüllt.

Im Bouquet hatte der VSOP Rhum Agricole angenehme fruchtige Noten mit Toffee und Eichenholz. Im Geschmack war dieser Mauny angenehm weich und cremig. Außerdem hatte er Noten von getrocknetem Obst, Eichenholz und frischem Zuckerrohr. Der Abgang war ebenfalls sehr weich und langanhaltend.

Nach diesem Einstieg standen nun zwei verschiedene Abfüllungen aus dem Hause Botucal auf dem Plan. Zum einen die Botucal Distillery Collection No. 1 und zum anderen die Botucal Distillery Collection No. 2. Der Botucal wird in Venezuela in der Destillerias Unidas S. A. produziert. Dieses Unternehmen wurde 1959 von Seagram gegründet und geführt. Neben Botucal wird dort auch Pampero und Cacique produziert. Die Destillerias Unidas ist die einzige Produktionsstätte in der Karibik, wo sowohl aus Getreide, als auch aus Melasse destilliert wird. Das Unternehmen besitzt 21 Lagerhallen mit insgesamt über 400.000 Fässern, wovon allein ca. 260.000 Fässer nur für Botucal sind. Die Botucal Distillery Collection No. 1 basiertauf “Virgin Sugar Cane Honey” (Zuckerrohrhonig), anstelle von Melasse.Destilliert wurde dieser Rum in einem über 50 Jahre alten Dampfkessel, wie er ursprünglich zur Produktion von American Whiskey verwendet wurde. Zur Lagerung wurde das Destillat in ehemaligen Bourbon- und Scotch-Fässer aus amerikanischer Weißeiche gefüllt.

Im Bouquet war die No. 1 sehr schön fruchtig, leicht süßlich, mit Noten von Wildblumen und Vanille. Auf der Zunge begegneten uns Noten von geröstetem Karamell, sowie rote Früchte und leichte Holz-Tannine. Der Abgang war sehr langanhaltend und lieblich.

Die Botucal Distillery Collection No. 2 basiert auf Melasse. Sie wurde in der Barbet-Kolonne destilliert, was einer über 50 Jahre alten Brennsäulen aus Frankreich entspricht. Durch dieses besondere Destillationsverfahren werden dem Rum angenehme Fruchtnoten verliehen. Auch diese Abfüllung lagerte einige Jahre in ehemaligen Bourbon- und Scotch-Fässern aus amerikanischer Weißeiche und wurde anschließend mit einem Alkoholgehalt von 47%vol. abgefüllt.

Im Bouquet war die Distillery Collection No. 2sehr ausbalanciert mit Noten von tropischen Früchten wie Mango oder Passionsfrucht und Eichennoten. Im Geschmack war dieser Rum eher trocken, mit intensiven Holznoten und einem Hauch von Zitrusaromen.

Nach diesen zwei edlen Tropfen ging es dann weiter mit Austrian Empire aus der Albert Michler Destillery. Diese wurde 1863 in Buchsdorf gegründet und bekannt durch ihren „Albert Michler`s Original Buchsdorfer Kräuterbitter“. Dieses österreichisch-schlesische Traditionsunternehmen importierte schon lange Rum aus der Karibik nach Europa und diente sogar als traditioneller Hoflieferant des Königsauses. Heutzutage befindet sich das Unternehmen in Bristol in England. Auf dem Verkostungsplan stand der Austrian Empire Navy Rum Double Cask Oloroso und der Austrian Empire Navy Rum Double Cask Cognac Cask. Der Oloroso Fass gefinishte Rum setzt sich aus den besten Rums der dominikanischen Republik zusammen. Er wurde in amerikanischen Weißeichenfässern gelagert, bevor er für 16 Monate sein Finish in alten Oloroso-Sherry Fässern erhielt.

Im Bouquet waren tropische Früchte, Eichenholz und Vanillenoten präsent. Beim Verkosten begegneten uns Noten von dunkler Schokolade, Trockenfrüchten, verschiedene Kräuter und eine dezente Süße. Der Abgang war langanhaltend und leicht bitter.
Im direkten Vergleich probierten wir nun auch das gleiche Destillat nur mit einem Finish im Cognac Fass, anstelle von dem Sherry Fass.
Dieser war im Bouquet ähnlich fruchtig, kombiniert mit leichter Vanille und intensivem Eichenholz. Im Geschmack war er angenehm süß mit Noten von reifen Trauben und Ahornsirup. Der Abgang war langanhaltend und würzig-süß.

Nun waren wir auch schon bei den letzten zwei Destillaten angekommen. In den Gläsern vor uns befanden sich nun zum einen der A.H. Riise Gold Medal und zum anderen der
A.H. Riise XO Sauternes Cask. Der Gründer Albert Heinrich Riise wurde 1810 in Dänemark geboren. Er war gelernter Apotheker und studierte ebenfalls Chemie und Botanik. Im Jahr 1838 reiste er auf die Insel Saint Thomas und bekam dort die Erlaubnis als Apotheker zu arbeiten und Alkohol herzustellen. Nach einiger Zeit konnte er sich für die Produktion von Rum begeistern und stieg in dieses Geschäft ein. Heutzutage wird der Rum immer noch in der Karibik produziert und abgefüllt.

Der Riise Gold Medal war im Bouquet angenehm süß mit Aromen von frischen Zitrusfrüchten, Orangen, Mandarinen, Zuckersirup, Honig und Karamell. Im Geschmack war er cremig weich auf der Zunge. Noten von verschiedenen Früchten, reifen Orangen, Rohrzucker, diversen Gewürzen, Eiche und etwas Tabak umhüllten die Geschmacksknospen. Der Nachhall war mittellang und sehr fruchtsüß.

Im direkten Vergleich probierten wir nun auch den X.O. Sauternes-Fass gelagerten Riise. Dieser war im Bouquet noch fruchtiger, mit Aromen von Honig, Aprikosen und Pfirsichblüten. Auf der Zunge war er vollmundig und samtweich. Mit einer intensiven Süße wurden die im Bouquet erahnten Noten bestätigt. Der Nachhall war langanhaltend lieblich, mit Noten von Vanille, Rosinen und Pfirsichen.

Mit diesem eleganten Rum neigte sich die Verkostung auch schon dem Ende. Wir haben wieder viele spannende Eindrücke aus der Rum Welt erleben und schmecken können. Wir hoffen, dass es allen Gästen gut gefallen hat und das der ein oder andere Rum eventuell auch Ihre Bar zuhause schmücken wird.

Vielen Dank und bis zum nächsten Mal

Familie Wirz

Veröffentlicht unter Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar

Rum-Verkostung am 28. Februar 2020

Liebe Freunde des gepflegten Genießen,
nach langer Pause möchte ich Ihnen unsere Rumverkostung ankündigen.

Am:                Freitag dem 28.02.2020
Um:                19:00 Uhr, Einlass ab 18:30 Uhr
Ort:                Brunowstr. 17
Kosten:         € 40,00/Person

Verkosten werden wir Rum unter anderem aus den Häusern Austrian Empire, A.H. Riise und Botucal.
Kommentieren werde ich diese Verkostung selbst.

Wie gewohnt bitten wir um Anmeldung per Mail unter info@berlinerweinwelt.de.

Eine spannende Verkostung wartet auf Sie!

Es freuen sich auf Sie
Albrecht Wirz und Familie

Veröffentlicht unter Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar

Whisky-Verkostung am 7. Februar 2020

Liebe Freunde des gepflegten Genießen,

freuen Sie sich auf unsere erste Verkostung in diesem Jahr. Wir werden Whisk(e)ys aus Irland und Schottland probieren.

Am:                Freitag, 07.02.2020
Um:                19:00 Uhr, Einlass ab 18:30 Uhr
Ort:               Brunowstr. 17
Kosten:         € 40,00/Person

Wie gewohnt bitten wir um Anmeldung per Mail unter info@berlinerweinwelt.de.

Eine spannende Verkostung wartet auf Sie!

Es freuen sich auf Sie
Albrecht Wirz und Familie

Veröffentlicht unter Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar

Wild & Wein am 27. August 2016 im Morgenland

Wie vielleicht der Ein oder Andere bemerkt hatte, musste aufgrund der Renovierungsarbeiten an unserer Hausfassade dieses Jahr unser Sommerfest abgesagt werden. Also haben wir überlegt, was als kleine Wiedergutmachung für die entgangene Freude gemacht werden könnte. Nach den Whiskey-, Rum- und Gin-Verkostungen der letzten Monate war es wieder einmal Zeit, der andere Qualität unseres Geschäfts – nämlich dem Wein – eine Bühne zu bereiten.
Aber wer uns kennt, besonders von den Sommerfesten her, weiß, dass dies nicht irgendwie stattfinden soll. Wir wollten wieder einen besonderen Rahmen schaffen.

Die Idee, den Wein mit gutem Essen zu verbinden, ist nicht neu. Aber in unserem Geschäft? Da fehlt es an der Küche. Wir pflegen ein freundschaftliches Verhältnis zu dem Besitzer eines guten orientalischen Restaurants in der Nähe des S-Bahnhofs Waidmannslust – Ali Cürük und sein Morgenland. Die Lokalität war also schnell gefunden.

p1080995p1080998

Wir wollten dem Ganzen aber dennoch etwas Persönliches von uns hinzufügen. Der Chef – Albrecht Wirz – ist passionierter Jäger. Daher haben wir in gemeinsamer Rücksprache beschlossen, das Fleisch aus den Wäldern im Norden Berlins gleich selbst mitzubringen – regionaler und biologischer geht es wohl nicht. Herr Cürük war von der Idee ebenfalls angetan. Der Herausforderung, drei Gänge mit jeweils drei Weinen zu kombinieren und im Laufe des Abends auch unterhaltsam vorzustellen, haben wir uns gern angenommen.

Erhard Grazielewski durfte natürlich auch nicht fehlen – denn guter Wein ist seine Berufung. Die meisten kennen Ihn durch die gemeinsamen Weinproben in unserem Geschäft. So sollte er zusammen mit Albrecht Wirz durch diesen Abend führen.

p1090005

Als das Menü feststand, ging es darum die passenden Weine zu finden. Aber was heißt das – der passende Wein? Was wir zeigen wollten: Es muss nicht immer ein Rotwein zum dunklen Fleisch oder ein schwerer, kräftiger Rotwein zum Käse sein. Also vielleicht mal etwas Neues ausprobieren?

Wir haben uns letztlich für folgenden Abendgestaltung entschieden:

p1090009

Vorspeise
Menü       Sautierter Hirschrücken auf Blattsalaten an Erdbeervinaigrette

Weine     
-2015 Lugana Limne trocken, Weingut Tenuta Roveglia, Lombardei
-2015 Muga Rosé trocken Rioja D.O.Ca., Bodegas Muga
-2015 Studier Weißburgunder feinherb, Weingut Studier Ellerstadt Pfalz

Die Weine wurden als erstes ohne Menü verkostet, anschließend mit dem passenden Gericht. Spannend war dabei zu sehen, wie sich der Geschmack verändert, wenn zu der ersten Meinung über den Wein das Gericht hinzukommt.
Für die meisten war zum Anfang der Lugana Lime der Favorit. Doch getrunken zum Hirschrücken, gingen die Meinung auseinander. Den hier war es dann auch der Studier Weißburgunder feinherb, der überzeugen konnte.

p1090065

Hauptgericht
Menü       Gegrillter Rehrücken auf Preiselbeer- Cognacjus, dazu geröstete Waldpilze,   Korianderkarotten, breite Bohnen und Herzoginkartoffeln
Weine     
-2014 Lignum Chardonnay/Weißburgunder trocken, Weingut Studier Ellerstadt   Pfalz
2013 Spätburgunder vom Herrenberg trocken, Weingut Jürgen Kissinger  Uelversheim, Rheinhessen
2013 Aljibes Cabernet-Sauvignon /Merlot/Cabernet Franc trocken, Finca Los Aljibes, Tierra de Castilla, Spanien
 
Auch bei diesem Gang gab es eine Überraschung. Wenn der Aljibes für Viele der klare Favorit war, änderte sich die Meinung mit dem fantastisch angerichteten Rehrücken. Der Lignum Chardonnay/Weißburgunder (im Barriquefass ausgebaut) war für die meisten Anwesenden der perfekte Begleiter zum Rehrücken.
p1090109

Nachgang
Menü       Käseauswahl von Brie, Roquefort, jungem Kasar und Pecorino mit Zwetschgenchutney

Weine     
-2014 Erdener Treppchen Riesling Spätlese lieblich, Weingut Andreas Schmitges Erden Mosel
-2013 Aljibes Cabernet-Sauvignon /Merlot/Cabernet Franc trocken, Finca Los Aljibes, Tierra de Castilla, Spanien
Porto Messias 10 Anos, Sociedade Agricola des Vinhos Messias S.A.
 
Auch bei den Käsevariationen kam Jeder auf seine Kosten. Der Messias überzeugte sowohl als Solist aber auch mit Käse. Die Kombination von dem Erdener Treppchen Riesling Spätlese lieblich mit dem Roquefort übertraf jedoch alles andere an diesen Abend. Es war ein Zusammenspiel perfektere Harmonie. Absolut empfehlenswert!

p1090053p1090018p1090017p1090134
 
Zusammenfassend können wir sagen, dass dies am Ende ein perfekter Abend war. Dies lag sicherlich auch an der sehr schönen Location. Die tollen Weine, die hervorragende Gerichte und natürlich auch Sie unsere Gäste haben uns begeistert. Wo hat man schon die Möglichkeit ein Drei-Gänge-Menü mit jeweils drei Weinen einerseits zu präsentieren, auch selbst zu probieren und so viele Überraschungen zu erleben. Für uns war es eine begeisternde Erfahrung, die sich zu wiederholen lohnt.

morgenland
 
Wir bedanken uns bei allen Anwesenden und Beteiligten für diesen wunderschönen Abend.

Vanessa Qualitz

 

Veröffentlicht unter Allgemein, Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

Ardbeg-Raritätenverkostung 29.April 2016

Nach der ARDBEG & GLENMORANGIE Verkostung am 11.März freute es uns sehr, A&GHerrn Thomas Zilm (Ambassador für ARDBEG und Glenmorangie) ein zweites Mal bei uns willkommen zu heißen.

An diesem Abend aber sollte ARDBEG – auch bekannt unter dem Namen „peat monster“ – unsere volle Aufmerksamkeit gehören. Für Albrecht Wirz, Chef des Wein und Spirituosencenters Tegel, war es schon seit Längerem ein großer Wunsch die Sonderabfüllungen der letzten fünf Jahre nebeneinander verkosten zu dürfen.

Am 29. April war es nun endlich soweit!

2016-04-29 16.42.32 Ardbeg-Raritätenverkostung

Auf nach Islay… wo in der Brennerei seit 1794 destilliert wird. In den Anfängen allerdings von Schmugglern und Schwarzbrennern betrieben.
Legal wurde Whisky hier erst seit dem Jahr 1815 hergestellt. John McDougall war der Gründer der Brennerei unter dem Namen ARDBEG – kleine Anhöhe. Bis 1959 befand sich die Brennerei in Familienbesitz. Nach einigen Übernahmen und zwei Stilllegungen wurde die Brennerei 1997 im Besitz von McDonald & Muir wieder in Betrieb genommen. Im Oktober 2004 wurde ARDBEG dann an Möet Hennessy Louis Vuitton verkauft.

2016-04-29 19.22.17 Ardbeg-Raritätenverkostung2016-04-29 20.03.50 Ardbeg-Raritätenverkostung

Nach einigen interessanten Geschichten über die Insel Islay und über die ARDBEG-Destillerie, war es an der Zeit, die Verkostung mit dem ARDBEG Ten im Glas zu eröffnen. Der ARDBEG Ten kam 2000 als Aushängeschild der Destillerie in den Handel.Ardbeg 10 Non chill-filtered und nicht gefärbt präsentiert sich dieser ARDBEG gewohnt rauchig, torfig und mit Zitrusnoten. Süße, Toffee und der erwähnte Torfrauch verleihen ihm seinen unverkennbaren Geschmack.

Allerdings stieg nun die Freude, auf das was das Besondere an diesem Abend versprach. 

Der ARDBEG PerpetuumArdbeg Raritäten Verkostung2 kam 2015 auf dem Markt und soll eine Verbindung zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft symbolisieren. Intensiver Rauch und Torf aber auch eine sehr schöne Süße.

Der ARDBEG GalileoArdbeg Galileo ist die Sonderabfüllung von 2012 und ein Tribut an die moderne Raumfahrt. Zwischen der Destillation 1999 und seiner Flaschen-Abfüllung im Jahre 2012 reifte dieser Single Malt Whisky in First-Fill-Bourbon-Fässern und Ex-Marsala Weinfässern. Das Außergewöhnliche ist: Im Oktober 2011 wurde eine Probe des Galileo zur Raumstation ISS geschickt, um herauszufinden, wie sich die Schwerelosigkeit auf die Reifung des Whiskys auswirkt und ob sich dadurch die Interaktion von Holz und Whisky verändern lässt.

Der ARDBEG AuriverdesArdbeg Auriverdes präsentierte sich, wie gewohnt in der typischen grünen Flasche mit dem markanten Schriftzug. 2014 kam diese Sonderabfüllung zur Fußballweltmeisterschaft in Brasilien auf den Markt. Die Namensgebung lehnt sich an Nationalmannschaft Brasiliens an, die ebenfalls AURI (Gold) VERDES (Grün) genannt wird. Der Auriverdes präsentiert sich warm und weich. Keine alkoholische Schärfe, die man bei 49,9% vol. Alkohol vermuten könnte. Der Mund füllt sich schnell mit der gewohnten ARDBEG-Wucht und bleibt trotzdem sanft und cremig am Gaumen. Dem folgen Noten von Bitterschokolade und Kaffee.

Der ARDBEG AlligatorArdbeg Aligator, der 2011 präsentiert wurde, zeigt sich als unwiderstehliche Kraftpaket. Dieser ungezähmte Whisky ist reich an Torf, mit geräucherter Ingwerwurzel sowie einem Hauch von dunkler Schokolade.  Seinen Namen hat dieser Whisky von der Struktur des Fasses. Besonders stark ausgebrannte Fässer bilden eine Oberfläche aus, die an die Haut des Reptils erinnert. Der 51,2% vol. Alkohol starke Alligator ist ein Single Malt Whisky bei dem 10-12 Jahre alte Malts vereint wurden.

Nach diesen vier limitierten Sonderabfüllungen handelte es sich bei dem sechsten Whisky um eine Standartabfüllung von ARDBEG. Der ARDBEG UigeadailArdbeg Uigeadail (2011) ist benannt nach der Quelle „Loch Uigeadail“, aus der die Brennerei ihr Wasser bezieht. Dieser ARDBEG ist auffallend intensiv und aromareich. Durch die Lagerung in Bourbon- und Sherryfässern erhält der Uigeadail eine feine Süße, die neben der obligatorisch, extrem rauchigen Note zum Vorschein tritt.

Ein Fragezeichen zierte das Etikett des kommenden Whiskys. Die Spannung stieg, was sich wohl im Glas befinden mag: ARDBEG Blasda oder vielleicht der ARDBEG Supernova???

2016-04-29 20.36.36 Ardbeg-RaritätenverkostungArdbeg dark cove

Es handelt sich um den ARDBEG Dark Cove 55% vol. Alkohol. Kraftvoll und komplex kommt er daher mit intensivem Rauch und Sherrysüße. Ein Whisky den in dieser Konstellation wohl alle nur einmal auf der Zunge haben werden. Denn diese Abfüllung ist eigentlich nur für das ARDBEG Committee bestimmt. Albrecht Wirz hatte das große Vergnügen, diese Rarität von ARDBEG für diesen einen Abend für eine Verkostung zur Verfügung gestellt zu bekommen. Am 28.Mai 2016 wird der Dark Cove zwar in limitierter Abfüllung in den Handel kommen, dann allerdings mit geringem Alkoholgehalt.

Der letzte Whisky an diesem Abend war der ARDBEG Ardbog, die Sonderabfüllung aus dem Jahr 2013. Ardbeg ArdbogDieser ist eine Hommage an die Torfmoore der Insel Islay, die „peat-bogs“. Gelagert wurde dieser No-Age Single Malt Whisky von ARDBEG mindestens 10 Jahre in Ex-Bourbon Fässern und ehemaligen Manzanilla Sherry Fässern.
Was für eine Verkostung!!!

2016-04-29 20.40.54 Ardbeg-Raritätenverkostung

Ein großes Dankeschön an Albrecht Wirz und Thomas Zilm für die Möglichkeit eines solchen Abends. Es wird wahrscheinlich nie wieder das Vergnügen geben, diese Sonderabfüllungen gemeinsam so probieren zu können.

Ardbeg Alle

Wir bedanken uns bei allen Anwesenden für den schönen Abend und hoffen, Sie bald wieder bei uns willkommen heißen zu dürfen.

 Vanessa Qualitz

 

Veröffentlicht unter Allgemein, Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

35. Jahre Wein und Spirituosen Center Tegel

Ein sehr erfolgreiches, schönes aber auch anstrengendes Wochenende ist vergangen und ich möchte mich bei unseren Besuchern, Kunden, Standbetreibern, Repräsentanten, Promotern und Winzern für eine fantastische Jubiläumsfeier bedanken.

P1130736

Ebenso hat es mich sehr gefreut das Frau Müller die Ehefrau meines Vorgängers, der dieses Geschäft vor 35 eröffnet hat, uns an diesen Tagen besucht hat. Ich leite das Geschäft seit 17 Jahren und bin stolz darauf, dass das Wein und Spirituosen Center in Tegel seinen alten Charme immer noch hat und sich nur kleine Dinge verändert haben, die nur an die neuen Bedürfnisse angepasst wurde.

Um 12.00 Uhr startet am Freitag und am Samstag unser kleines Fest. An 8 Ständen vor dem Geschäft und im Geschäft wurde fleißig probiert. Es wurde sich über die verschieden Produkte ausgetauscht und man hatte die Möglichkeit, von den Winzern oder Repräsentanten mehr über die Herstellung der Weine und Spirituosen zu erfahren.

P1130729 P1130656

Der ein oder andere genoss das traumhafte Wetter mit Freunden oder auch neuen Bekanntschaften bei einem Gläschen Wein oder einem gut gekühltem Glas Sekt in gemütlicher Atmosphäre.

Für das prickeln auf der Zunge sorgte Deutschlands älteste  Sektmanufaktur Kessler, P1130739gegründet am 1. Juni 1826 in Esslingen am Necker. Ob ein Carbinet Brut, Rosé Brut, Riesling Brut oder Chardonnay Brut für jeden Geschmack war das richtige dabei.P1130640

Die Schwarzwaldbrennerei von Alfred Schladerer bescherte den Gaumen mit seinen feinen Obstbränden, wie dem  Schladerer Willams-Birnen-Brand aber auch Spezialitäten, wie unter anderem Brinenquitte, Rote Willamsbirne oder Wildschlehe wahre Freude.P1130757

Für die Leckermäulchen unter uns gab es Schwarzwälder Kirschtorte aber nicht auf dem Teller sondern im Glas, mit Kirschlikör von Schladerer, Kakao, Schattenmorellen, Sahne und Schokostreuseln, ein absoluter Genuss.

P1130741Aus Uelvesheim/Rheinhessen stellte mein Schulfreund und Winzer Jürgen Kissinger seine Weine vor. Seine Philosophie ist es; unseren wertvollsten Besitz – den Boden – als natürliche Lebensgrundlage auch für weitere Generationen zu erhalten und den Weinbau umweltschonend und naturnah zu betreiben. Neben Grauburgunder, Sauvingnon Blanc, gab es auch Spätburgunder Rosé und viele andere zu verkosten.P1130646

Nicht nur deutsche Weine sollten unseren Gaumen Freude bereiten, Frankreich ist immer eine Reise Wert es ging nach Servian zu Domain de La Baume. Ein tief roter Merlot, Syrah oder schöne Weißweine wie z.B. Viogner standen zum probieren bereit.

P1130650Feuer und Temperament erwarteten die Gäste am Stand von Spanien, wo Weine aus Catalunya von Miguel Torres Lust auf mehr machten. Aber es wurde hier auch gezeigt, dass sich die Alkoholfreien Weine von Torres Natureo Free Blanco und Torres Natureo Free Rosé nicht zu verstecken brauchten. Nicht nur die Weine überzeugten im Geschmack sondern auch die Brandy´s aus dem Hause Torres, wie z.B. der Torres Jaime I 30 Jahre alt. Jérome Lejeune, Repräsentant des Weinhauses Torres, wusste mit seinem südländischen Charme unsere Gäste zu begeistern.

Nur ein paar Meter weiter wurde man vom Charme Italiens gefesselt. Vor allem vom P1130689Geschmack der Weine Ocros, Miti oder Lugane Limne von der Tenuta Roveglia, an der Südspitze des Gardasees gelegen wussten zu begeistern. Aus Puglia, dem Salice Salentino oder Casalécchio brachten einem Leichtigkeit des sonnenverwöhnten Lebens im Süden noch etwas nähr.

P1130692Vom Gardasee kommen aber nicht nur ausgezeichnete Weine sondern auch hervorragende Grappe, die hier aus dem Hause Marzadro stammten. Die Brennerei zeichnet sich durch ihr einzigartiges Herstellungsverfahren aus. Es wird nur 100 Tage im Jahr destilliert, direkt nach der Traubenlese um eine absolute frische des Destillats zu garantieren. Grappa wie unter anderen, der Le Diciotte Lune aber auch ein Le Giare Amerone oder Gewürztraminer ließen keine Wünsche offen.

P1130705P1130639P1130660P1130751

Der Whisk(e)y durfte natürlich nicht fehlen. Aus über 120 verschieden offenen, ob aus Schottland, Irland, Japan, Amerika, Indien oder auch Whisky aus Deutschland konnte der Interessierte seinen Favoriten raussuchen. Für jeden war etwas dabei. Am Stand von John Jameson, wurde der Longdrink Jameson mit Ginger Ale oder Jameson mit Cranberry-Saft serviert.

Ein herzliches Dankeschön an alle die mit uns gefeiert haben.

Und wer weiß vielleicht gibt es im nächsten Jahr wieder was zu feiern?!

Ihr Albrecht Wirz

Veröffentlicht unter Allgemein, Uncategorized | 2 Kommentare